Das Gutshaus Bikerhotel2021-03-26T09:47:23+00:00

Rittergut Siedenbüssow

Programm

(Änderungen sind vorbehalten.)
12 – 17 Uhr geöffnet
12 | 13 Uhr Führungen
12 – 17 Uhr Süsse und salzige Leckereien
15.30 Uhr Hauskonzert

RITTERGUT SIEDENBÜSSOW

Siedenbüssow 9 – 14
17129 Alt Tellin OT Siedenbüssow
Telefon: 0151. 255 555 92
Mail: info@rittergut-siedenbuessow.de
www.rittergut-siedenbuessow.de

Die erstmalige Erwähnung des Rittergutes Siedenbüssow erfolgte 1132 im Zusammenhang mit einer Furt die sich an der Tollense befand und Hohen- und
Siedenbüssow miteinander verband. Vom 15. Jahrhundert bis 1652 war das Haus zum Broock (Bruch) zusammen mit weiteren Dörfern ein Lehen der adligen Familie Buggenhagen, die zu den schlossgesessenen Geschlechtern Pommerns gehörte. Nach einer Aufstellung von 1613 bestand das Gut Broock aus Schloss und Ackerhof Broock selbst sowie den Vorwerken in Siedenbüssow und Buchholz nebst 28 Bauernhöfen und 22 Katenstellen in den Dörfern Tellin, Siedenbüssow, Hohenbüssow und Buchholz. Bis 1643 gehörte dieses der Famlie von Andreas Buggenhagen. Nach seinem Tod 4. Mai 1653 fielen alle Güter an die Schwedische Krone. Bis 1703 erfolgten häufige Besitzerwechsel. Im Jahre 1703 Stettiner Getreidegrosshändler Christian Linden erhält vom schwedischen König das Adelspatent und die Broocker Güter als Lehen. In den Jahren 1770-77 ließ Generalmajor Christian Bogislaw von Linden in Broock – Alt-Tellin das heutige Schloss Broock errichten. Im Jahre 1808 erbt Carl Wilhelm von Gentzkow den Broocker Güterkomplex und beginnt mit umfangreichen Instandsetzungsmassnahmen. Gentzkow gründet 1810 das Broocker Gestüt. Auf Gut Siedenbüssow befand sich das Gestüt mit seinen Pferde- und Fohlenställen. Nach seinem Tod erbt 1840 Emilie Freifrau von Seckendorff, geborene Gentzkow die Broockschen Güter. Im Jahre 1891 ließ Freiherr Adolf von Seckendorff das alte Gutshaus auf Gut Siedenbüssow im Stile der Landhausarchitektur in ein Herrenhaus umbauen und den Park neu anlegen. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten verkauft Hans Freiherr von Seckendorff 1934 die Nebengüter u.a. das Gut Siedenbüssow mit 605 ha an die Deutsche Siedlungsgesellschaft. Ab 1945 wurde das Gut Siedenbüssow nach dem Krieg bis zur Wende von der landwirtschaftlichen Genossenschaft genutzt. Nach der Wende wurde das Gut Siedenbüssow 1994 verkauft und in ein Hotel umgebaut. Fünf der noch vorhandenen Scheunen wurden abgerissen. Von 2004 – 2019 wurde nur ein Teil des Gutshofes durch das Hotel genutzt. Im Jahre 2019 gelang es der heutigen Eigentümerfamilie das ehemalige Rittergut wieder zusammenzulegen. Derzeit befinden auf dem Gutshof Siedenbüssow neben dem Herrenhaus, einem Gästehaus, kleineren Nebengebäuden, der Pferdestall teilgenutzt mit einem Restaurant sowie die baufälligen Kornscheune. Es ist langfristig geplant den Gutshof wieder zu altem Glanz zu erwecken.