Gut Saunstorf 2018-05-25T10:19:01+00:00

Gut Saunstorf

Gut Saunstorf – Ort der Stille

Das moderne Kloster.
23996 Saunstorf

 

Programm

(Änderungen sind vorbehalten.)
Samstag, 23. Juni
Ab 15 Uhr Traditionelles Gutshaus Kaffee- & Kuchenbuffet mit Live Musik
15 – ca. 20 Uhr Verschiedene Marktstände im Gutspark
15 | 15:30 | 16 | 16:30 Uhr Gutshausführungen
ca. 17 – 18 Uhr Aufstellung und feierliche Einweihung:(4,85 Meter hohe Bronzeskulptur) des bedeutenden spirituellen Künstlers Heinrich Kirchner (1902 – 1984) auf dem Rondell vor dem Gutshaus
18:30 – 20 Uhr Eröffnung der Heinrich Kirchner Ausstellung durch seine Enkelinnen Martina und Nicole Kirchner
19 – 20 Uhr Köstlichkeiten aus der Gutshausküche und vom Grill
ab 20 Uhr Fußball Liveübertragung Deutschland/Schweden
Sonntag, 24. Juni
11:00 – 12:00 Uhr Matinée mit dem TRIO L`ONDINE (Klavier, Geige, Cello)
12:15 – ca. 17:00 Uhr Kunstausstellung weiterer Bronzeskulpturen des Künstlers Heinrich Kirchner
ab 13:00 Uhr Matinee-Häppchen aus der Gutshausküche
14 | 15:00 | 16 | 16:00 Uhr bei Bedarf Gutshausführungen
Seien Sie herzlich willkommen in dem modernen überkonfessionellen Kloster Gut Saunstorf, dass etwa 10 km südwestlich der Hansestadt Wismar liegt. Das stilvolle neoklassizistische Gutshaus ist handwerklich gediegen, kostbar und im Detail liebevoll restauriert unter Berücksichtigung ökologischer Prinzipien. Zusammen mit dem großzügigen Park und kleinen See bildet es den idealen Rahmen für Menschen, die Einkehr, Stille und inneren Frieden suchen.
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Geschichte

Ein kurzer Blick in die Historie
Saunstorf – slaw. Zauiz[thorp] mit noch unerforschter Wortbedeutung – ist 1230 erstmals urkundlich nachweisbar im Lehensverzeichnis des Bischofs von Ratzeburg / Kirchspiel Begenthorp (heute Beidendorf). Saunstorf war nie Rittergut oder geschlossen in Familienbesitz, sondern dörflich organisiert durch fünf Bauernstellen. Zwei davon waren untergegangen, als 1790 ein Herr Petersen Saunstorf als Lehen vom Herzog von Mecklenburg erhält. Durch „Bauernlegen“ und Zwangsumsiedlung von zwei verbliebenen Bauernstellen (nach Neusaunstorf) wird Saunstorf Gutshof mit arrondiertem Areal. Nach mehrfachem Besitzerwechsel wird 1893 das zweite Gutshaus gebaut, das heute noch steht; das erste ist restlos verschwunden. Nach neuerlichem Besitzerwechsel wird von Eugen Philippi 1915 das jetzige Herrenhaus erbaut und der Park angelegt. Letzter Gutsherr war seit 1931 Rudolf von Oertzen, wodurch das Gutshaus zum Musik- und Kulturzentrum der Gegend avancierte. Nach der Enteignung 1945 diente das Haus einer großen Zahl von Flüchtlingsfamilien als Bleibe und kürzerfristig verschiedenen Zwecken, bis es 1985 wegen Baufälligkeit geräumt und alles verwertbare Material „entnommen“ wurde. Für das Wendejahr 1989 war die Sprengung der Ruine vorgesehen.
 
Heute
In dem wunderschönen Gutshaus mit Park ist ein Ort des Rückzugs und der inneren Einkehr entstanden: Gut Saunstorf – Ort der Stille. Es ist der Erkenntnis verpflichtet: „Innere Stille ist das höchste Gut des Menschen.“ Träger ist die gemeinnützige Stiftung Gut Saunstorf – Ort der Stille. Sie hat sich laut Satzung u.a. zur Aufgabe gemacht, die ganzheitliche Gesundung durch die Erfahrung des natürlichen Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele und die Erweiterung des Verständnisses von Gesundheit und Krankheit zu fördern, sowie durch Anleitung zur individuellen Suche nach innerer Erkenntnis und zur Entfaltung des persönlichen Potentials, also zur wahren Natur des Menschseins, beizutragen.