Gutsanlage Diekhof 2018-05-17T07:20:25+00:00

Gutsanlage Diekhof

Programm

(Änderungen sind vorbehalten.)
16:30 | 17:30 Uhr
    • Klavier und Flöten – Klassik mit Frau Jentzsch (Klavier), Margarethe Rückhold und Katja Rieck (Flöten)
ganzabendlich
    • Umwandeln der Schlosswiederwerdung
    • Parkbesichtigung empfohlen

Gutsanlage Diekhof

18299 Diekhof
Von der ehemaligen repräsentativen Anlage von Diekhof blieben nur wenige Gebäude erhalten. Erbaut wurde das barocke Herrenhaus mit Ehrenhof und freistehenden Seitenflügeln von 1736 bis 1739. Ein Brand zerstörte 1945 das Schloss. Erhalten blieben nur der große Landschaftspark, der Marstall, Reste eines Seiten flügels, die Kapelle und die Torhäuser. Die bis heute andauernden Restaurierungsarbeiten lassen Stück für Stück die einstige Pracht der großzügig angelegten Schlossanlage erahnen. Die 1768 erbaute Kapelle eignet sich hervorragend für kleine Konzerte. Der angrenzende weitläufige Park lädt zum Schlendern ein.

Geschichte

Das Gut Diekhof befand sich ursprünglich im Besitz der Familie von Voss, bis es 1462 an die Familie von Hahn ging, die das Gut bis 1771 hielten. 8 Jahre später gehörte Diekhof den Grafen von Walmoden. Im Jahre 1845 gelangte das Gut dann in den Besitz der Familie von Bassewitz. Bereits zwischen 1732 und 1739 wurde ein barockes Herrenhaus mit Kavaliershäusern aufgeführt. Es entstand eine schlossartige Dreiflügelanlage mit Ehrenhof. 1768 wurde durch den Baumeister C. D. Holle eine Rokokokapelle angefügt. 1945 brannte das Gebäude größtenteils nieder, nur ein Seitenflügel sowie die Rokokokapelle blieben erhalten. Der Innenraum der Kapelle mit den Stuckaturen und ornamentalen Dekors wurde 1952 restauriert. In den 1990er Jahren fand eine weitere Restaurierung der Kapelle statt. Noch im Jahr 1999 befand sich der Seitenflügel des ehemaligen Herrenhauses in einem ruinösen Zustand und stand kurz vor dem endgültigen Verfall. Heute sind die Sanierungsarbeiten am Seitenflügel fast abgeschlossen. Die Kellermauern des abgebrannten Flügels sind teilweise freigelegt. Die ehemals herrliche Parkanlage ist noch zu erahnen.