Gutshaus Stubbendorf 2017-06-21T11:27:04+00:00

Gutshaus Stubbendorf

Programm

(Änderungen sind vorbehalten.)
ab 11 Uhr
Führungen durch das Haus (stdl. je 10 Personen)
Gelegenheit zum Plaudern, Kontakte knüpfen mit kleinen Erfrischungen.

Stöbern in unserem großen „Romantischen Markt“, entdecken Sie viele hübsche, kleine und alte Sachen aus unserem reichhaltigen Fundus. Wir haben an beiden Tagen der Mittsommer-Remise geöffnet. Besuchen Sie uns auch am Samstag, den 24. Juni 2017.

 

Gutshaus Stubbendorf

Dorfstraße 31
18195 Stubbendorf

gutshaus-stubbendorf.de

Das heutige Gutshaus und das gegenüberliegende Inspektorenhaus wurde 1903/1905 von dem berühmten Architekten Paul Korff
erbaut.Es war sein erster, belegter, großer ländlicher Neubau. Das Haus sollte repräsentativ sein, funktional, dem neuen Stil der Zeit (Jugendstil) entsprechen und im Sinne von „ursprünglich“ in die mecklenburgische Region passen. Das Haus hat uns 1998 gefunden. Inzwischen ist das Haus eine wunderbare Umgebung für Gäste geworden. Für Menschen, die das Schöne lieben, sich eine Auszeit nehmen und Kraft schöpfen wollen.

Geschichte

Antje Krause und Andreas Wagner schreiben dazu in Ihrem Büchlein „Interessantes und Wissenswertes zur Geschichte von Stubbendorf“ Folgendes: Der erste schriftliche Nachweis über die Existenz des Ortes Stubbendorf datiert aus dem Jahre 1371. Dabei handelt es sich um eine Pfändungsurkunde – nicht um die Gründungsurkunde. Dieses Datum dürfte – nach Krause, Wagner – anderthalb oder zwei Jahrhunderte früher liegen.

Der deutsche Name Stubbendorf weist auf eine Neugründung durch deutsche Einwanderer im Zuge der Ostexpansion im 12. und 13. Jahrhundert hin.

Wie alle Gutsdörfer hatte Stubbendorf eine wechselvolle Geschichte – auch was die Besitzverhältnisse anging. Ab dem Jahre 1900 wurde durch Hellmuth von Prollius der Gutsbetrieb dann systematisch und nach den neuesten Erkenntnissen in der Landwirtschaft aufgebaut und weiterentwickelt. Dazu gehörten auch moderne Katen, Wirtschaftsgebäude, Stallanlagen usw. Das Gut Stubbendorf blieb dann bis zur Enteignung und Vertreibung 1945 in der Familie von Prollius.