Schloß Hohenbrünzow2019-05-20T12:51:06+00:00

Schloß Hohenbrünzow

Programm
(Änderungen sind vorbehalten.)

12 | 14 Uhr

  • Führungen

ab 10 Uhr

  • Kaffee, Selbstgebackenes, Handanlegen
  • Besichtigung Gutshof und Atelier 17111 nach Absprache vor Ort

Schloß Hohenbrünzow

Hohenbrünzow 39
17111 Hohenmocker
Telefon: 039993. 710 110
Email: schloss17111hohenbruenzow@t-online.de

Das Schloß Hohenbrünzow wurde 1865 dem großen Gut östlich voran als zweistöckiges Herrenhaus erbaut. In seinem malerischen Park muß das spätklassizistische, reich mit Stuck gezierte Herrenhaus in seinen Farben Rot und Gold eine wahre Pracht gewesen sein.
In dem 1248 erstmals urkundlich erwähnten Ort, welcher Bronesowe genannt wurde und zu dem Kloster Dargun gehören sollte, gab es später auch einen Gutshof und eine Kirche. Im 18. Jahrhundert wurde das Rittergut Hohenbrünzow mit Schmiede, 16 Haushaltungen und zusätzlichem Gutshof als altes Lehn der Familie von Schwerin angegeben.
Das mit fünf großen Scheunen und vielen Nebengebäuden ausgestattete Gut war als Saatzuchtbetrieb registriert und wurde zum Volkseigenem Gut mit Betriebsberufsschule, eigener Küche und Lehrlingsunterkünften. Es war bis in die 1990er Jahre eines der wenigen vollständig erhaltenen Güter in Mecklenburg Vorpommern.
Seit Anfang 2019 hat das Schloß Hohenbrünzow mit seinem schönen Turm neue Besitzer. Das Paar Gernot Pohl und Swanhild Maaß freuen sich an der Idee in enger Zusammenarbeit mit den Nachbarn ein neues Kultur-Gut-Hohenbrünzow entstehen zu lassen, welches ein reiches Angebot an Lebenskultur, Handwerk und Kunst bietet.
Der zum Schloß gehörende Gutshof wurde 2014 von Phillip Egger erworben und das Gutsverwalterhaus von 1862 wird als Wohnhaus wieder aufgebaut.
Die drei Brüder Rüdiger, Friedenand und Thorin Wäschle gründeten einen Kulturverein und bauten das Atelier 17111 mit Tischlerei. Weitere Werkstätten werden folgen.
Im Sinne einer lebensbejahenden Kultur soll das Kultur-Gut-Hohenbrünzow für Seminare, Veranstaltungen, Gästeunterbringung und Verpflegung, Arbeits- und Lebensräume und Gartenkultur mit kleinem Tierbestand in den Bereichen Bildung, Erholung und Innovation neue Möglichkeiten erschaffen.