Schloss Mitsuko – Todendorf 2018-05-28T10:39:40+00:00

Schloss Mitsuko – Todendorf

Programm

(Änderungen sind vorbehalten.)
ab 15 Uhr
  • Führungen durch Schloss und Hain durch Prof. em. Heinrich Johann Radeloff Thema: West-Östliche Empfindungen, Kreative Darlegungen: Fragestunden im Japanischem Hain über folgende Themen: Japanische Gartenkunst und die Wahrnehmung der Gartenschönheit | Der Klang der Gartenstille, hervorgebracht vom Zen-Buddhismus
  • Japanischer Imbiss vom heißen Blech (Okonomi Yaki)
  • Kleinere Tee-Zeremonie mit Erläuterungen zur japanischen Teekultur und Geschichte
18 | 19:30 Uhr
  • Miki Yui: Klang-Performance der japanischen Klangkünstlerin und Komponistin, die gerade ihr neues Album „Mills“ (in Düsseldorf, Köln, Rotterdam, Birmingham, London) präsentiert.

Schloss Mitsuko – Todendorf

Kastanienallee 21
17168 Thürkow, Ortsteil Todendorf
Telefon: 039975. 759 797
Über seine Funktion als deutsch-japanische Begegnungsstätte für Künstler und Kulturinteressierte hinaus werden im Schloss Mitsuko dauerhafte und wechselnde Ausstellungen gezeigt. Ikebana, die traditionelle japanische Kunst des Arrangierens von Blumen, Kalligrafievorführungen oder Teezeremonien kann man hier erleben. Durch ein großes japanisches Sonnentor hindurch eröffnet sich dem Besucher der Blick auf den entstehenden Deutsch-Japanischen Hain. Hier finden Sie zeitgenössische Kunst von japanischen und deutschen Künstlern in Form von Skulpturen und Arrangements. Freuen Sie sich auf dieses ganz besondere Erlebnis und genießen Sie die zahlreichen Plätze des Verweilens und Besinnens in dieser lauen Mittsommernacht an diesem Fenster mit dem Blick nach Japan.

Geschichte

Das 1860 im klassizistischen Stil erbaute Gutshaus Todendorf wurde 2001 umbenannt. Es entstand das Deutsch-Japanische Kulturzentrum Schloss Mitsuko.
Die Idee kommt von dem 1931 in Mecklenburg geborenen und seit 1964 in Kyoto/Japan lebenden deutsch-japanischen Künstler Heinrich Johann Radeloff.
Der Initiator benannte das Herrenhaus nach seiner Ehefrau. (Mitsuko = die Lichtbringende)Seit Bestehen wurden zahlreiche Kontakte zu Firmen, Institutionen und Künstlern geknüpft. Dank Schenkungen und Leihgaben vieler Förderer und Freunde sind im Schloss, dem Domizil des Fördervereins deutsch-japanischer Freundeskreis zu Todendorf, zahlreiche großartige Exponate zu bewundern.
Mit traditionellen Methoden und vielfältigen in Mecklenburg nicht heimischen botanischen Raritäten wurde aus dem früher verwaisten Garten ein Kleinod geformt, das in Deutschland einzigartig ist. Mit viel Liebe zum Detail entstand und entsteht ein Deutsch-Japanischen Hain, da eine Vollendung nach japanischem Vorbild naturgegeben mehrere Jahrzehnte dauert.