Schloss Nordland – Groß Potrems 2017-07-13T10:16:57+00:00

Schloss Nordland – Groß Potrems

Schloss Nordland – Groß Potrems

Am Dorfteich 9
18196 Groß Potrems

 

Im Rahmen der MittsommerRemise 2017 bietet das Schloss Nordland in Groß Potrems ein spezielles Arrangement! Reisen Sie bereits am Freitag, 23. Juni an, und nehmen sich Zeit bis Sonntag (25.6.) viele beteiligte Häuser zu besuchen – die Eintrittskarte für alle Häuser am Wochenende ist im Angebot enthalten! Das Paket „Mittsommernachtstraum“ inkludiert zudem 2 Übernachtungen mit Frühstück am Samstag und Brunch am Sonntag, für 120 € p.P. im Doppelzimmer (135 € im EZ). Am 24. Juni öffnet Schloss Nordland bereits ab 12 Uhr seine Türen für Besucher des Hauses und des wunderschönen Landschaftsparks. Die Schlossküche verwöhnt Sie mit feinen Gerichten der Mecklenburger Küche und nachmittags mit Kaffeespezialitäten und frischem Kuchen am Schlossteich. In der Remise erleben Sie Genuss für die Ohren, wenn Musiker zu verschiedenen Zeiten Ihr Können präsentieren. Groß Potrems wurde namentlich erstmals im Jahre 1373 erwähnt. Warum das 1871 errichtete Herrenhaus innerhalb von 20 Jahren zweimal gebaut wurde, und wer in der Vergangenheit in ihm lebte, erfahren Sie bei einem Besuch vor Ort.

Geschichte

Das Schloss Norldand blickt ebenso wie das Rittergut „Potremetze“, dessen stolzes Herrenhaus es gewissermaßen ist, auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück. Zeugnisse belegen, dass das Gut bereits 1373 existierte.

Von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 18. Jahrhundert befand sich das Gut in dem Besitz der Adelsfamilie von Bülow. Im Anschluss daran wechselte die Besitzer mehrmals. 1804 erwarb Fritz von Gadow das Anwesen. Seinen Nachkommen gelang es den wirtschaftlichen Ertrag des ca. 600 Hektar umfassenden Guts, vor allem durch Melioration, zu steigern. Es entstand ein prosperierendes Unternehmen, innerhalb dessen etwa zwei Drittel der Fläche landwirtschaftlich genutzt wurde. Die Gewinne wurden vor allem in den Bau bzw. Wiederaufbau (1879-1891) des Herrenhauses sowie in die Vergrößerung des Viehbestands investiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sowie der anschließenden Bodenreform und Enteignung diente das Gutshaus als Zuflucht für Flüchtlinge und Vertriebene. Im Obergeschoss befanden sich mehrere Wohnungen, der ehemalige Salon wurde als Dorfkonsum genutzt und der Rittersaal diente fortan als Veranstaltungsort. Auch einige Reparatur- und Renovierungsarbeiten des Gemeindeverbandes Dummerstorf konnten nicht verhindern, dass ein Verfallprozess einsetzte. Erst im Besitz Erwin Opel (1993) begann die aufwendige, weitestgehend originalgetreue Sanierung und Restaurierung des Anwesens, die 1997 dessen Nutzung als Hotel ermöglichte.

Ein Teil der Geschichte des Hauses kann nachvollzogen werden, wenn man einen Spaziergang durch den anliegenden Park macht. Hier, von einer Feldmauer umgeben, liegt der Friedhof der Familie Gadow. Als letzter in einer langen Reihe wurde hier 1946 Fritz IV. von Gadow beigesetzt.