Seehotel Schloss Klink2021-03-26T11:48:38+00:00

Seehotel Schloss Klink

Programm

(Änderungen sind vorbehalten.)
ab 13 Uhr Kaffee und Kuchen können im Restaurant „Garten Eden“ eingenommen werden, bei schönem Wetter auf der dazugehörigen Terrasse zum See.
15 | 17 | 19 Uhr Führung

Seehotel Schloss Klink

Schlossstr. 6
17192 Klink
Telefon: 03991. 747 223
Mail: marketing@schlosshotel-klink.de
Web: www.schlosshotel-klink.de

Direkt an der Müritz, in einer 35.000 m² Parkanlage mit weißem Sandstrand und angrenzendem Yachthafen mit Bootsverleih, liegt das Seehotel Schloss Klink. Erleben Sie eine Oase der Ruhe zu jeder Jahreszeit mitten in einer der schönsten Landschaften Deutschlands, der Mecklenburgischen Seenplatte.

Das geschichtsträchtige Schloss verbindet die Romantik vergangener Zeiten mit den Annehmlichkeiten der gehobenen Hotellerie der Gegenwart. Lassen Sie sich im Schloss zwischen Türmen, Zinnen, Giebeln und den zahllosen Erkern vom Charme der Vergangenheit verzaubern oder genießen Sie mediterranes Urlaubsgefühl in der Orangerie mit ihren großzügigen Glassfassaden und warmen Akzenten. Entspannung bietet außerdem der 640 m² großen MüritzSPA inklusive Indoor-Pool mit Seeblick, Saunen und Liegewiese.

Zur Geschichte

Schloss Klink wurde 1898 von Arthur und Hedwig (geb. Borsig) von Schnitzler in Anlehnung an die französischen Loire-Schlösser, nach den Plänen des Architekten Grisebach (Berlin) erbaut.
Bis 1945 blieb das Schloss im Besitz der Familie von Schnitzler.
In der Nachkriegszeit wurden im Schloss Flüchtlinge untergebracht.
Nach dem Neubau von Flüchtlingswohnungen an der Zufahrt zum Schloss übernahm ab 1965 der VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Neubrandenburg die Rechtsträgerschaft über „Schloss und Flur“.
Am 2.6.1971 wurde das „Schulungs- und Erholungsobjekt Schloss Klink“ mit 40 Zimmern für 103 Urlauber eröffnet.
Nach der Wende wurde der Rechtsträger VEB Wasserwirtschaft Neubrandenburg in die Neubrandenburger Wasser AG umgewandelt.
Schloss Klink wurde 1991/92 als „Nicht-betriebsnotwendige Immobilie“ von der Treuhandliegensschaftsgesellschaft zum Verkauf ausgeschrieben und an Karl M.E. Brenner aus Bad Homburg verkauft.
Brenner plante ein Luxus-Ferienresort mit einem Investitionsvolumen von 120 Mio. DM. Nach erfolgter Kaufpreiszahlung hatte er vier Jahre Zeit, seine Pläne zu realisieren.
Brenner geriet in Vermögensverfall hielt aber weiter am Vertrag fest.
Das Schloss erlitt erhebliche Vandalismusschäden und wurde immer mehr zum Ärgernis.
Brenner konnte bis zum vertraglichen Stichtag, dem 31.Oktober 1995, seine Verpflichtungen zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen, nicht erfüllen. Die THA-Treuhandanstalt / BvS Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben Berlin führte ein Investorentauschverfahren durch.
Hieran beteiligten sich 24 Interessenten mit unterschiedlichen Konzepten.
Am 30. März 1996 erhielt die Familie Walloschke nach einer gemeinsamen Entscheidung von BVS und Gemeinde Klink den Zuschlag für ein Hotelprojekt.
Die Familie Walloschke hatte bereits in Groß Plasten (Müritz-Kreis) ein Schloss restauriert, als Hotel entwickelt und in Betrieb genommen.
Am 30.9.1996 unterschrieben Ernst Walloschke und sein Sohn Guido Gabriel die Kaufverträge.
Ende Oktober 1997 begannen die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt: Restaurierung und Umbau von Schloss Klink.
Am 23.12.1997 verstarb Dipl. Ing. Ernst Walloschke im Alter von fast 69 Jahren. Seine Witwe Marga Walloschke erklärte, dass sie und ihre Kinder Guido und Claudia das Projekt im Sinne des Verstorbenen fortführen werden.
Anfang Juli 1998 erstrahlte Schloss Klink in neuem Glanz.
Im September 2020 wurde Schloss Klink verkauft und gehört seitdem zu den Privathotels