Kavaliershaus Barth2022-05-15T15:27:23+00:00

Kavaliershaus Barth

Programm

(Änderungen sind vorbehalten.)
ab 10 Uhr

  • Führungen durch das historische Kavaliershaus (saniert) und das unsanierten Weinkontor
  • Snacks und Getränke
  • Ausstellung im Weinkontor: Druckgrafiken der Illustratorin und Art Direktorin Annette Zacharias
  • Sinnesreise im Garten des Kavaliershauses Barth mit  Entspannungstrainerin und Psychotherapeutin Julia Zick
  • Lesung der Gedichte von Johanna Zaeske-Fell

Kavaliershaus Barth

Klosterstrasse 4
18356 Barth

Web: kavaliershaus-barth.de

Kavaliershaus Barth

Willkommen im Kavaliershaus und im Weinkontor in Barth

Zwei Orte, die gegensätzlicher nicht sein können. Während das Kavaliershaus schon wieder erstrahlt, ist das nächste Bauprojekt das Weinkontor nebenan. Man sieht es weder der kleinen Straße, noch dem in ihr gelegenen Hause Klosterstr. 4 an, welche glanzvollen Zeiten sie vor mehreren Jahrhunderten miterlebten. Nur alteingesessene Barther erinnern sich vielleicht an den efeuberankten Eingange und der hohen „herrschaftlichen“ Fenster des „Kavalierhauses“, die jetzt wieder originalgetreu saniert sind.Bereits 1379 wird diese Straße als „platea curiae”, das bedeutet „Hofstraße“, erwähnt, da sie geradewegs vom Marktplatz zur etwa 1315 erbauten Residenz des letzten Rügenfürsten und bedeutenden Minnesängers Witzlaw III. führte. Erst nachdem 1733 das Adlige Kloster eingeweiht wurde, erfolgte später die Umbenennung in „Klosterstraße“.

Geschichte – Kavaliershaus Barth

Anstelle des Fürstenhofes ließ der Pommernherzog Bogioslaw XIII. 1573 ein dreistöckiges Renaissanceschloß errichten, in dem er bis 1605 regierte. Zu des Herzogs Besitzungen gehörten außer dem Schloß noch der Papenhof, das Borries`sche Grundstück und das Haus in der Klosterstraße 422, das seit 1909 die Nummer 4 trägt. Die Bezeichnung „Kavaliershaus“ deutet darauf hin, daß Herzog Bogislaw XIII. in diesem geräumigen Hause mit großem Hofraum und Pferdeställen seine Kavaliere unterbrachte.